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Wagenplatzfest am 7. August in Erfurt

Wagenplatzfest am 7. August in Erfurt
Programm ab 16.00 Uhr:

Musik
- laubsägenmassaker iii (elektropunk)
- fliegvogelflieg (minimalteknogeballer)
- shorts happening (indietronick / elektro)
Update:
- h2oouu (minimal / techno)
- to:be (minimal / deep)
- klump (trommelbass / destroyal crew)

Lesung und Diskussion
- Prof. Dr. Dr. B. W. Platz liest aus „Goldene Worte von Kanzler Kohl“

Nahrung (fest)
- Vegane Speisen aus der KücheFürAlle

Nahrung (flüssig)
- Bar mit verschiedenen alkoholischen und nicht alkoholischen Getränken

und sonst noch
- An der Feuertonne abhängen wie früher
- Stockbrot vs. Knüppelkuchen

und vielem mehr!

The Cheapers – Bonfire

„I‘m not a pirate – I‘m a fisherman“

Von Deutschland kolonialisiert, die Meere leer gefischt, als Atommülldepot benutzt und Warlords mit Waffen ausgestattet. Das ist nur ein kleiner Teil der nicht gerade rümlichen Geschichte im Umgang der Industrienationen mit Somalia.
Wenn sich Somalische Fischer um zu überleben nun auch einen kleinen Teil des westlichen Reichtums nehmen wollen, dann fordern solche Herren „härteste Methoden“ dagegen.
Ich fordere: Freiheit für die in Deutschland inhaftierten Fischer aus Somalia!

Zehn Somalis wurden am 5. April 2010 von niederländischen Spezialeinheiten bei dem Versuch festgenommen, das Containerschiff „Taipan“ der Hamburger Reederei Komrowski in ihre Gewalt zu bringen. Die Afrikaner wurden zunächst in Amsterdam inhaftiert und von dort aus aufgrund eines internationalen Haftbefehls an die Bundesrepublik ausgeliefert. Nun soll ihnen in Hamburg der Prozess gemacht werden. Der erste Piratenprozess seit 400 Jahren in der Hansestadt.
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Sunshine

Name: Sunshine
Artist: fliegvogelflieg
Genre: Minimal / Techno
Dauer: 1:03:48
Größe: 87.58 MB
Link: http://duckload.com/download/729928/sunshine.mp3

Sunshine by flieg_vogel_flieg

Sonntag I: Räuberwiese Kulturmob


Die Räuberwiese lädt zum beschwingten Beisammensein und will damit ein Zeichen für Vielfalt und gegen Kommerzialisierung setzen

Gentrifizierung ist ein Unwort, welches wie ein dunkler Schatten über der derzeitigen Städteentwicklung in ganz Deutschland kreist. Ob Berlin, Hamburg oder Stuttgart – die vermeintliche Aufwertung von Wohnraum und öffentlichen Plätzen führt zur Verdrängung von kulturellen Angeboten und Randgruppen, die sich jenseits kommerzieller Verwertbarkeit bewegen wollen.

Erfurt ist da leider keine rühmliche Ausnahme. Gerade die letzten Monate haben gezeigt, wie empfindlich auf eigene, kreative Projekte junger Leute reagiert wird. Sich dem entgegenzustellen, eigene Ideen zu verwirklichen und nicht alles unter die Prämisse der Kommerzialität zu stellen, ist das Konzept eines Zusammenschlusses von Musikern, Tänzern, Akteuren und kreativ Interessierten, die mit der Räuberwiese am 11. Juli ein erstes Zeichen setzen wollen. Es gilt vorzuleben, dass man auch gemeinsam was erschaffen kann, ohne etwas dafür zu verlangen. Die Räuberwiese hat keinerlei finanziellen Hintergrund und das Mitwirken aller Beteiligten ist ehrenamtlich. Was nun kann das neugierige Publikum erwarten? Akrobaten, Musiker, Tänzer, dazu Musik an den Plattentellern von Less, Phonypinch & Peedge und To:be. Die Tänzer des Capoeira-Vereins Berimbau und eine Theatergruppe der Schotte sind ebenfalls dabei.

… ab 12 Uhr im Brühler Garten!

Thomas Brinkmann – Isch (Soulphiction Remisch)

Manaus Madness (Marek Hemmann Remix)

Irgendwie poste ich jedes neue Lied von Hemmann. Na, was solls.

Bürgerarbeit: Endstation (Sehnsucht) für ALG-II-Bezieher

Über Unlogik und wildem Aktionismus in der aktuellen Arbeitsmarktpolitik: Bürgerarbeit: Endstation (Sehnsucht) für ALG-II-Bezieher

Auf das sie die Stadien überrennen, alles kurz und klein schlagen und die WM abgesagt werden muss

Polizei schießt auf Stadionarbeiter
Ordnungskräfte in südafrikanischen Stadien haben gestern Abend für eine angemessene Bezahlung demonstriert. Die Polizei beendete die Demo mit Gummigeschosse und Blendgranaten.

Drogenkultur- Kulturdrogen

Weil ich so nett eingeladen wurde: Bereits seit dem 5. Juni findet in Weimar eine Veranstaltungsreihe zum Thema Drogen und Drogenkultur statt. „Genuss-Gift-Geist“ ist das Motto unter dem über mehrere Wochen hinweg zu Auseinandersetzung mit und Diskussion über Drogen eingeladen wird. Weitere Infos unter genussgiftgeist.blogsport.de.

Drogen, Rausch, Sucht, Genuss sind Erscheinungen, die uns in allen Bereichen der Gesellschaft begegnen. Entgegen der allgemeinen Wahrnehmung stellen sie keine Randphänomene dar, sondern sind tagtäglich präsent und gehören zum Wesen des Menschen. Mit einer Veranstaltungswoche wollen wir ausgewählte Teilbereiche analysieren, zu Diskussionen anregen und Erfahrungen austauschen.

Mit Vorträgen, Diskussionsrunden, einer Ausstellung, Filmvorführungen und Freiraum zur Entwicklung eigener Ideen oder Projekte soll eine Plattform geschaffen werden auf deren Basis ein Diskurs entstehen kann. Dabei verzichten wir ganz bewusst auf eine Unterscheidung zwischen legalen und illegalen Drogen und Genussmitteln. Die Themen und die Herangehensweise provozieren und das ist auch gewünscht, denn eine intensive Auseinandersetzung tut Not.