Archiv der Kategorie 'Termine'

Wer nicht feiert, hat verloren!-Party

Wer nicht feiert, hat verloren!-Party

lebhaft


Konzi

Konzi am Samstag im Klanggerüst

No love for the Nation

No love for the Nation - Soliparty am 2. Oktober im Haus Jena

Tanz Biss zum selbstverwalteten Zentrum

Nachttanzdemo in Erfurt am 27. August
Tanz Biss zum selbstverwalteten Zentrum - Nachttanzdemo in Erfurt am 27. August

Polyfantasiawoche 2010

Toll: sag He-bie, und Ba-Man was sie sagen sollen: http://widerdienatur.blogsport.de/polyfantasiawoche-2010/

Wagenplatzfest am 7. August in Erfurt

Wagenplatzfest am 7. August in Erfurt
Programm ab 16.00 Uhr:

Musik
- laubsägenmassaker iii (elektropunk)
- fliegvogelflieg (minimalteknogeballer)
- shorts happening (indietronick / elektro)
Update:
- h2oouu (minimal / techno)
- to:be (minimal / deep)
- klump (trommelbass / destroyal crew)

Lesung und Diskussion
- Prof. Dr. Dr. B. W. Platz liest aus „Goldene Worte von Kanzler Kohl“

Nahrung (fest)
- Vegane Speisen aus der KücheFürAlle

Nahrung (flüssig)
- Bar mit verschiedenen alkoholischen und nicht alkoholischen Getränken

und sonst noch
- An der Feuertonne abhängen wie früher
- Stockbrot vs. Knüppelkuchen

und vielem mehr!

Sonntag I: Räuberwiese Kulturmob


Die Räuberwiese lädt zum beschwingten Beisammensein und will damit ein Zeichen für Vielfalt und gegen Kommerzialisierung setzen

Gentrifizierung ist ein Unwort, welches wie ein dunkler Schatten über der derzeitigen Städteentwicklung in ganz Deutschland kreist. Ob Berlin, Hamburg oder Stuttgart – die vermeintliche Aufwertung von Wohnraum und öffentlichen Plätzen führt zur Verdrängung von kulturellen Angeboten und Randgruppen, die sich jenseits kommerzieller Verwertbarkeit bewegen wollen.

Erfurt ist da leider keine rühmliche Ausnahme. Gerade die letzten Monate haben gezeigt, wie empfindlich auf eigene, kreative Projekte junger Leute reagiert wird. Sich dem entgegenzustellen, eigene Ideen zu verwirklichen und nicht alles unter die Prämisse der Kommerzialität zu stellen, ist das Konzept eines Zusammenschlusses von Musikern, Tänzern, Akteuren und kreativ Interessierten, die mit der Räuberwiese am 11. Juli ein erstes Zeichen setzen wollen. Es gilt vorzuleben, dass man auch gemeinsam was erschaffen kann, ohne etwas dafür zu verlangen. Die Räuberwiese hat keinerlei finanziellen Hintergrund und das Mitwirken aller Beteiligten ist ehrenamtlich. Was nun kann das neugierige Publikum erwarten? Akrobaten, Musiker, Tänzer, dazu Musik an den Plattentellern von Less, Phonypinch & Peedge und To:be. Die Tänzer des Capoeira-Vereins Berimbau und eine Theatergruppe der Schotte sind ebenfalls dabei.

… ab 12 Uhr im Brühler Garten!

Drogenkultur- Kulturdrogen

Weil ich so nett eingeladen wurde: Bereits seit dem 5. Juni findet in Weimar eine Veranstaltungsreihe zum Thema Drogen und Drogenkultur statt. „Genuss-Gift-Geist“ ist das Motto unter dem über mehrere Wochen hinweg zu Auseinandersetzung mit und Diskussion über Drogen eingeladen wird. Weitere Infos unter genussgiftgeist.blogsport.de.

Drogen, Rausch, Sucht, Genuss sind Erscheinungen, die uns in allen Bereichen der Gesellschaft begegnen. Entgegen der allgemeinen Wahrnehmung stellen sie keine Randphänomene dar, sondern sind tagtäglich präsent und gehören zum Wesen des Menschen. Mit einer Veranstaltungswoche wollen wir ausgewählte Teilbereiche analysieren, zu Diskussionen anregen und Erfahrungen austauschen.

Mit Vorträgen, Diskussionsrunden, einer Ausstellung, Filmvorführungen und Freiraum zur Entwicklung eigener Ideen oder Projekte soll eine Plattform geschaffen werden auf deren Basis ein Diskurs entstehen kann. Dabei verzichten wir ganz bewusst auf eine Unterscheidung zwischen legalen und illegalen Drogen und Genussmitteln. Die Themen und die Herangehensweise provozieren und das ist auch gewünscht, denn eine intensive Auseinandersetzung tut Not.

Die Ärmsten im Visier

Von wegen „Menschen im Mittelpunkt“: Schwarz-Gelb erfüllt die Prophezeiung und lässt den Sparhammer dort fallen, wo Menschen nichts zu erübrigen haben

Wenn die Regierenden drastische Kürzungen verkünden, dürfen drei Standardformulierungen nicht fehlen: Sozialabbau ist „unumgänglich“, stets eine „Herkulesaufgabe“ und wird, drittens, natürlich nur zum Besten der Gesellschaft durchgesetzt. Der klebrige Wortsalat, mit dem Union und FDP ihr Sparpaket garnieren, macht da keine Ausnahme. Politisches Business as usual im Krisenjahr 2010 – frei von jedem konzeptionellen Anspruch, der über reines Etatdenken hinausgeht; Regierungshandeln ohne den geringsten Lerneffekt aus dem ökonomischen Absturz der vergangenen Jahre, parteitaktisch gestrickte Koalitionskompromisse jenseits aller verteilungspolitischen Vernunft. (mehr…)